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    -- Land Cruiser J7

        -- 3. Getriebeschaden des "Unkaputtbaren"

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domsawyer
Verfasst am: Di, 04. Mai 2010, 23:52
Anmeldungsdatum: 10.02.2006 Beiträge: 106
guten abend allerseits,
leider hat mir noch niemand wegen der getriebegeräusche geantwortet.....da probier ich halt einfach nocheinmal.
hört ihr einen unterschied im stillstand bei ein- oder ausgekuppelter kupplung? das ganze im leerlauf versteht sich. am besten geht das wenn man daneben steht und jemand anders das pedal bedient, im fahrzeug sitzend höre ich das auch nicht unbedingt. der freundliche meinte das sei normales spiel, definitiv nicht das ausrücklager. es war aber auch kein buschtaxi-spezi. wie schon geschrieben, ist es mir bisher nie aufgefallen. das ganze ist auch nur bei warmen getriebe, desto wärmer, desto lauter. ich hab heute mal die magnete der getriebeölablassschrauben kontrolliert, nach 50tkm. bei 20tkm hatte ich das erstemal das öl gewechselt, nach nem island-urlaub mit ner menge tiefer furten....aber die entlüftungen waren dicht, auch die an den achsen. Smile die magnete sahen sehr gut aus, ein wenig schlamm beim schaltgetriebe und der hinterachse, verteilergetriebe und vorderachse waren wie neu, keine ablagerungen. auch die ölstände waren wie am ersten tag.
also jungs....was macht die geräusche? ist es nur das "normale" spiel der getriebeeingangswelle und ihr hört euer getriebe auch? lauscht doch mal für mich...und für alle anderen getriebegeschädigten hier. meine taxe hat mich noch nie im stich gelassen und es soll nicht an so nem light duty getriebe liegen.
freue mich auf eure antworten.
guts nächtle und gruß
dom
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Gerrie
Verfasst am: Mi, 05. Mai 2010, 07:05
Anmeldungsdatum: 09.02.2006 Beiträge: 1250 Wohnort: Western Black Forest Territory
Hi,

habe ein anderes Getriebe.
Am HDJ 80 ist aber mit neuer Kupplung und neuem Ausrücklager auch ein deutlicher Unterschied im Leerlauf zu hören.
Auf die Frage an einen Toyo Spezialisten " Soll man das Getriebe mal überholen"
"Das Geräusch muss deutlich lauter sein bevor was zu tun ist."


Grüsse Gerhard

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carpe diem
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ltdaniel
Verfasst am: Mi, 05. Mai 2010, 09:16
Anmeldungsdatum: 17.03.2008 Beiträge: 138 Wohnort: 53359 Rheinbach
Hi,
kurze Vorerklärung: (werden die meisten natürlich wissen!)

Wenn die Kupplung nicht getreten ist, der Motor läuft und Du hast keinen Gang eingelegt (also normaler Zustand im Stand an der Ampel zb.) dreht im Getriebe die Eingangswelle, und von ihr angetrieben, die Nebenwelle mit. Im formschlüssigen Eingriff sind alle Zahnräder der Nebenwelle mit den (ohne eingelegten Gang, freilaufenden...) Zahnrädern der Hauptwelle.
Will sagen... selbst im Stand, ohne eingelegten Gang, dreht sich ne ganze Menge Eisen im Getriebe, sofern die Kupplung nicht getreten ist!

Die ca. 6 Kilo Eisen die da rotieren, hört man auch bei völlig intaktem Getriebe! Das Geräusch ist aber normal und nicht besonders laut.

Natürlich darf es nicht scheppern, rauschen, klackern, quietschen oder sonstige abnormale Geräusche machen.

Da Du sagtest dass Du nur einen Unterschied hörst, wenn Du NICHT selber die Kupplung trittst, sondern nur wenn Du neben dem Auto kniest, die Geräusche also anscheinend nicht besonders laut sind, würde ich mal sagen das mit deinem Getriebe alles in Ordnung ist!

Wenn Du ganz sicher gehen willst, solltest Du dein Auto jemandem vorführen der sich auskennt.

Die Geräusche hier im Forum zu beschreiben wird dich nicht weiter
bringen, da man sie nach Beschreibung nicht wirklich beurteilen kann.

Gruß

Daniel

_________________
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Michelin 153
Verfasst am: Mi, 05. Mai 2010, 09:50
Anmeldungsdatum: 21.01.2005 Beiträge: 127 Wohnort: Unterfranken
Hallo,


jetzt muß ich mal nachfragen, da ich nun technisch etwas verwirrt bin.

Ich lese hier, daß auch im Leerlauf eine ganze Menge Zahnräder im Getriebe umgedreht werden.



In einem anderen Beitrag wurde doch der hakelige und hohe Kraftaufwand beim Schalten im kalten winterlichen Zustand des HZJ78er Getriebes bemängelt.

Eine der Lösungsvorschläge war, das Getriebe auf Neutral zu stellen, den 3.Gang einlegen und einige Zeit laufen lassen, damit die Zahnräder mit Öl benetzt werden und das Getriebe etwas vorgewärmt wird.

Was wird denn mit dieser Methode noch zusätzlich bewegt, daß das Kaltlaufhakelschalten minimiert wird?

Vielen Dank für die erhellenden Erläuterungen sagt der Günther
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ltdaniel
Verfasst am: Mi, 05. Mai 2010, 11:00
Anmeldungsdatum: 17.03.2008 Beiträge: 138 Wohnort: 53359 Rheinbach
Hi Günther,

muß ein bißchen weiter ausholen...

...im Gegensatz zu einem zb. Motorradgetriebe, werden in Autogetrieben keine Zahnräder, bzw. Klauenmuffen verschoben um in formschlüssigen Eingriff zu kommen.
Alle Zahnradpaare sind immer in formschlüssigen Eingriff untereinander aber die Zahnräder auf der Hauptwelle haben keine formschlüssige Verbindung zur Hauptwelle. Sie können sich also im Leerlauf frei auf der Hauptwelle drehen.
Geschaltet wird nun mittels Schiebe- oder Schaltmuffe auf der Hauptwelle.
An der Schiebemuffe sitzt bei unseren synchronisierten Getrieben auch noch der Synchronkörper, er sorgt für die Drehzahlangleichung von Zahnrad zur Hauptwelle.
Der Synchronring ist nichts anderes als eine kleine Reibkupplung.
Bevor die Verzahnung der Schaltmuffe sich zwischen Zahnrad und Hauptwelle schieben kann, sorgt der Synchronring dafür dass das Zahnrad die Drehzahl der Welle annimmt.
(Die Schaltmuffe ist formschlüssig auf der Hauptwelle verschiebbar und bremst das Zahnrad ab, oder beschleunigt es)
Wenn die Drehzahl paßt, kann die Schaltmuffe einrücken und Zahnrad und Welle formschlüssig verbinden.
Damit ist auch der Kraftschluß für dieses Gangradpaar hergestellt... der Gang ist eingelegt.
Zu deiner Frage
Wenn das Untersetzungsgetriebe auf Neutral steht, und der dritte Gang eingelegt ist, dreht sich zusätzlich die komplette Hauptwelle (angetrieben vom Zahnradpaar für den dritten Gang) und leitet die Drehbewegung ins Untersetzungsgetriebe weiter.

Da dieses dann aber auf Neutral steht ist die Kraftübertragung ab da unterbrochen.
Das Öl wird also annähernd genauso verteilt wenn kein Gang eingelegt ist, da in beiden Fällen alle Zahnräder drehen.
Allerdings dreht sich dann im Untersetzungsgetriebe nichts.

Bis sich bei dieser Methode allerdings das Öl erwärmt ... ist Frühling ..





Die Hakeligkeit im Winter hat folgenden Grund:
Damit die Synchronring beim Schalten nicht riesige Drehzahlsprünge zw. Zahnrad und Hauptwelle angleichen müssen, und damit schneller verschleißen würden, wird die Hauptwelle von der Getriebeeingangswelle sozusagen "vorangetrieben". Dies geschieht auch über eine Art Synchronring zwischen Getriebeeingangswelle und Hauptwelle.

(Schön zu beobachten wenn man ein Rad aufgebockt hat, der Motor läuft und das Rad sich langsam anfängt zu drehen, obwohl kein Gang eingelegt ist!)

Ist das Öl im Winter kalt und dickflüssig, ist auch die Reibung zwischen den beiden Wellen höher, die Hauptwelle wird stärker von der Eingangswelle angetrieben (aber nur kraftschlüssig, nicht formschlüssig!).
Dadurch ist es für die Synchronringe an den Zahnradpaaren (sehr vereinfacht ausgedrückt) schwerer Zahnrad und Hauptwelle zu synchronisieren.
Die Gänge lassen sich schwerer einlegen.

Das sich das Getriebe nach der Methode "dritter Gang und Untersetzung auf Neutral" etwas leichter schalten läßt, mag daran liegen, dass sich das Öl zwischen Schaltmuffe und Hauptwelle verteilt.
"Gang einlegen" wird durch dünnes Öl theoretisch eher schlechter, da die Synchronringe länger brauchen um Zahnrad und Welle zu synchronisieren ( Bruchteile von Sekunden länger !).
Deshalb ist es oft so, dass sich ein Getriebe am Anfang nach einem Ölwechsel etwas schlechter schalten läßt ... das Öl schmiert dann einen Deut besser als die alte Plörre.
Früher wurde von windigen Autoverkäufern gerne Sägemehl in alte, verschlissene Getriebe gestreut, damit hat man zum einen das Spiel zwischen den Zahnrädern minimiert, aber auch den Reibungskoeffizient in den Synchronkörpern angehoben.
Das Getriebe lies sich vorübergehend besser schalten... Crying or Very sad

So, alles ganz schön kompliziert.
Ich hoffe ich habe einigermaßen verständlich geschrieben.
(Erklären ist nicht meine Stärke Neutral )

Gruß

Daniel

PS.Vielleicht noch zur Erklärung:
Formschlüssig = zb. Zahnräder (Kraftübertragung durch direktes ineinandergreifen der Zähne)
Kraftschlüssig = zb. Kupplung (Kraftübertragung durch Reibung)


Zuletzt bearbeitet von ltdaniel am Fr, 07. Mai 2010, 08:52, insgesamt einmal bearbeitet

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HJ61-Freak
Verfasst am: Mi, 05. Mai 2010, 14:48
Anmeldungsdatum: 06.11.2007 Beiträge: 467 Wohnort: Weiterstadt
@ltdaniel: Deine Beschreibung passt, nur dreht sich im Leerlauf (Kupplung nicht getreten, Schaltgetriebe befindet sich in Leerlaufstellung, kein Gang eingelegt) im Schaltgetriebe ausschließlich die Getriebeeingangswelle mit den Schiebestücken/Schaltmuffen. Denn bereits auf dieser Eingangswelle befinden sich die Synchronkörper und die in Leerlaufstellung frei gegenüber der Eingangswelle drehbaren Zahnräder. Diese Zahnräder können sich aber nicht drehen, da sie im formschlüssigen Eingriff mit den feststehenden Zahnrädern der Getriebeausgangswelle stehen und diese Welle über das VTG, die Kardanwelle sowie das Differential und die Räder blockiert ist. Ergo dreht sich im Leerlauf im Schaltgetriebe überhaupt kein Zahnrad, es sei denn, das VTG steht auf "N".

Die Synchronkörper beschleunigen auch nicht die Zahnradpaare, sondern ausschließlich die Eingangswelle inkl. dem Belagsträger der Kupplung. Der Synchronkörper paßt also die Drehzahl der Eingangswelle der momentanen Drehzahl des gewählten Zahnrades an und nicht umgekehrt. Das macht auch Sinn, denn sonst müßten die Synchronkörper in der Tat bei jedem Schaltvorgang jede Menge Kilogramm an rotierender Masse beschleunigen und das würde nicht lange funktionieren.

Die beschriebenen Geräusche können zum einen bei verschlissenen Schaltgabeln und/oder verschlissenen Schaltmuffen auftreten (denn die Schaltmuffen drehen sich im Leerlauf in den Schaltgabeln). Zum anderen können die Hauptlager der Eingangswelle defekt sein und/oder die Nadellager in den Zahnrädern der Eingangswelle.
Die Geräusche werden bei verschlissenen Hauptlagern allerdings bei Fahrt zumeist lauter, da das eingeleitete Drehmoment diese Lager erheblich mehr belastet. Dafür bleiben die Geräusche der Nadellager meistens gleich, da sich hier nur die Drehzahl in den nicht benutzten Gängen ändert. Das gleiche gilt in etwa für die Schaltgabeln bzw. Schaltmuffen.


Gruß

Florian

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ltdaniel
Verfasst am: Mi, 05. Mai 2010, 19:04
Anmeldungsdatum: 17.03.2008 Beiträge: 138 Wohnort: 53359 Rheinbach
Hi Florian,

ich denke dass das so nicht stimmt.
Die Getriebeeingangswelle ist das kurze Stück Welle, welches in der Kupplungsglocke zu sehen ist.

Dieses Stück Welle hat genau ein Zahnrad, dieses Zahnrad greift in das erste Zahnrad der Neben- oder Vorgelegewelle.
Desweiteren befindet sich am Ende der Getriebeeingangswelle eine Synchroneinheit, diese ist für das schalten des vierten Gangs, da dieser direkt über die Hauptwelle geht.
(Die Nebenwelle bräuchte man theoretisch für den vierten Gang gar nicht)

Wenn nun die Kupplung nicht getreten wird, dreht sich die Getriebeeingangswelle. Soweit sind wir uns ja einig.

Die Eingangswelle treibt dann aber direkt mit dem einen Zahnrad die Nebenwelle an. (Das erste Zahnrad auf der Nebenwelle ist im Eingriff, also Formschluß mit dem Zahnrad der Eingangswelle)
Da beide Zahnräder aber nicht beweglich auf der Welle sitzen (auf der Getriebeeingangswelle und auf der Nebenwelle sind Welle und Zahnrad, bzw. Zahnräder aus einem Teil) treibt die Getr.eingangswelle natürlich die Nebenwelle an.

Auch im Leerlauf.

Da die auf der Hauptwelle (hinter der Getriebeeingangswelle sitzend) sitzenden Zahnräder in Nadellagern auf der Welle sitzen, können sie sich, angetrieben von der Nebenwelle, frei drehen.
Also... drehen sich alle Zahnräder (ausser dem Rückwärtsgangrad, das wird tatsächlich direkt eingeschert) bei Leerlauf und nicht getretener Kupplung.

Übrigens die "Getriebeausgangswelle" ist nichts anderes als der hintere Teil der Hauptwelle.

Gruß

Daniel

PS.Im Werkstatthandbuch "Fahrwerk und Karosserie" läßt sich das alles sehr schön nachvollziehen.
Aber ich höre ja schon auf, möchte nicht als Klugscheißer gesteinigt werden... Neutral


Zuletzt bearbeitet von ltdaniel am Do, 06. Mai 2010, 10:56, insgesamt einmal bearbeitet

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Nicolario
Verfasst am: Mi, 05. Mai 2010, 22:18
Anmeldungsdatum: 09.03.2003 Beiträge: 164
Daniel hat recht!
Schöne Funktionsbeschreibung - nix Klugscheißer!

Gruß, Mario
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HJ61-Freak
Verfasst am: Do, 06. Mai 2010, 17:00
Anmeldungsdatum: 06.11.2007 Beiträge: 467 Wohnort: Weiterstadt
Jepp, war ein Denkfehler meinerseits!

Gruß

Florian

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domsawyer
Verfasst am: Do, 06. Mai 2010, 22:13
Anmeldungsdatum: 10.02.2006 Beiträge: 106
hi jungs,
vielen dank für die super beschreibungen, erklärungen.
und denn noch war ich vorhin an der karre und habe das motörchen gestartet und gelauscht....und ich hörte nichts...garnichts...egal ob ein- oder ausgekuppelt, außer dem motor versteht sich.....denn die kiste inkl. getriebe war kalt. ergo muss sich da doch etwas ausdehnen wenn es warm wird und die geräusche verursachen.
wer sind denn die getriebe spezis hier in good old germany? von desert tec habe ich schon gelesen das die ein getriebe gepimmt haben....und wenn ich es schon aufmachen lasse, dann soll es gleich richtig haltbar gemacht werden und nicht nur mit originalteilen repariert werden. ich meine tourfactory bietet da auch ein "distanzscheibchen" an, dass haltbarer ist als das originale. bin mir gerade nicht ganz sicher, habs so im hinterkopf. kennt ihr andere anlaufadressen was getriebe betrifft? bei mir in der nähe ist martin többen, sehr kompetent, macht aber auch nur in originalteile....nichts für ungut martin. Smile
also lasst mal hören.
gruß dom.
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domsawyer
Verfasst am: Do, 06. Mai 2010, 22:21
Anmeldungsdatum: 10.02.2006 Beiträge: 106
hey florian.....
...du kommst ja auch aus bs...haste mal bock auf nen pils und nen bischen fachsimpeln?
gruß dom
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Nicolario
Verfasst am: Do, 06. Mai 2010, 23:12
Anmeldungsdatum: 09.03.2003 Beiträge: 164
Hallo dom,

dass Landcruiser-Getriebe Geräusche machen, wenn das Öl darin warm ist, ist völlig normal. Das Spiel der einzelnen Bauteile zueinander beträgt tlw. einige zehntel Millimeter. Solange das Öl kalt und dickflüssig ist, "füllt" es diese Zwischenräume und dämpft die Bewegung gegeneinander. Heisses Getriebeöl ist dagegen dünnflüssig wie Wasser. Alle "lockeren" Teile der R-Getriebe sitzen im mittleren/oberen Gehäusebereich frei beweglich auf der Hauptwelle und laufen nicht wie die weiter unten liegende Vorgelegewelle (die ohnehin inkl. Gangräder aus einem Stück gefräst ist) im dämpfenden Ölbad. Zudem nehmen die Geräusche mit den Jahren allein aufgrund des Verschleisses (= Erhöhung des Spiels) zu.

Da Dir das Leerlaufrasseln erstmals neben der mcdrive-Wand aufgefallen ist, würde ich das unter "normal" einsortieren.

Gruß, Mario
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HJ61-Freak
Verfasst am: Fr, 07. Mai 2010, 08:07
Anmeldungsdatum: 06.11.2007 Beiträge: 467 Wohnort: Weiterstadt
@domsawyer: Du hast eine PM!

Gruß

Florian

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ltdaniel
Verfasst am: Fr, 07. Mai 2010, 08:58
Anmeldungsdatum: 17.03.2008 Beiträge: 138 Wohnort: 53359 Rheinbach
Hi,

falls noch jemand die Funktionsweise eines Getriebes besser verstehen möchte, habe ich dieses Video bei youtube gefunden.

Der Mechaniker erklärt ein MG B Getriebe.

Ich finde besser kann man´s nicht erklären.

Hier: http://www.youtube.com/watch?v=-lAXy3teCLw

Gruß

Daniel Smile

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Wulf
Verfasst am: Fr, 07. Mai 2010, 13:26
Anmeldungsdatum: 02.02.2003 Beiträge: 32 Wohnort: Oberbayern
Ganz gut wird es auch durch http://www.kfz-tech.de/Getriebe.htm erklärt.

Gruß
Wulf
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