Hallo Männers,
ich hab da ein dickes Problem und richtig scheiße gemacht.
Vorweg muss ich sagen das ich mir vor einigen Monaten neue Reifen kaufen musste. Ich dachte mir, irgendwie bekommt man da doch auch 35er rein. Gesagt getan.
Als ich dann bei meinem lieben Reifenmenschen war, gingen die Schlappen an der HA gar nicht erst rein.
Also wieder nach hause und die Hinterachse um ca. 4cm nach hinten versetzt.
Dann passe die Kardanwelle nicht mehr. Also hab ich die vom 42er ausprobiert. Hat auch 100%ig geklappt und die 35er hab ich drauf bekommen.
Sah auch richitg geil aus, hat mir richtig gut gefallen.
Am gleichem Tag noch mit dem kleinen ins Gelände gefahren weil ich mal wissen wollte wie die neuen MT´s im Gelände gehen.
Etwas wehmütig musste ich feststellen das ein Golf geländegängiger ist.
Sobald sie die HA etwas bewegte, kratze der Reifen am Body.
Also hab ich mir ein OME Fahrwerk aus einem 42er ausgebaut den wir noch in der Scheune stehen hatten.
Der war trotz 31er Pellen immernoch wesentlich höher als mein 40er.
So sah er aus bevor ihm das Fahrwerk entrissen wurde.
Das Fahrwerk hab ich zum umschmieden wegegeben, das es in meinen 40er passt.
War nicht gerade billig aber dafür wars teuer. Schließlich wollte ich ihn ein bisschen höher haben um auch mal wieder ins Gelände fahren zu können.
Dann kam der Toyo wieder in die Scheune um das "neue" Fahrwerk einzubauen.
Um 13 Uhr hab ich angefangen. Um 15 Uhr stand die Hinterachse auf den OME Federn und siehe da, er ist nicht einen cm höher gekommen.
Ich hätte heulen können. An dem Tag hab ich alles weitere abgebrochen und nur überlegt woran es liegen kann das der 42er mit den Federn so hoch war und mein 40er mit den gleichen Federn aussieht wie tiefergelegt.
Es half alles nichts, er musste höher also SOA!!!
Hat auch alles sehr gut geklappt, die HA war schnell umgeschwißt. Knickwinkel der Kardanwelle war ok.
VA war schon schwieriger hat aber auch sehr gut geklappt.
bei der Aktion hab ich mir sofort neue Scheiben und Bremsklötze gegönnt.
Das schwierigste war die Lenkung, das funktioniert aber 100%ig.
Längere Bremsleitungen musst ich mir natürlich auch kaufen.
Gestern wollt ich den "kleinen" dann fertig stellen.
es waren noch ein paar kleinigkeiten zu machen....Dämpfer rein usw.
Als ich die Vordere Kardanwelle rein machen wollte, musste ich feststellen das da gar nichts mehr geht, damit hab ich aber schon gerechnet.
Jetzt kommts:
Als ich zur Probefahrt aus der Werkstatt rausgefahren bin und etwas beschleunigt hab rüttelte die ganze Karre als wenn man auf ner Waschmaschiene sitzt, gleiches bei Motorbremse. Wenn man ihn im Leerlauf rollen läßt also ohne belastung des Antriebsstrangs ist alles bestens. Ab ca. 15 Kmh geht es dann mit der Rüttelei.
Zuerst dachte ich das die Kardanwelle zu steil steht aber das scheint alles soweit ok zu sein.
Dann hab ich die Karre an der HA aufgebuckt.
Wenn ich das Linke Rad der HA drehe und das Rechte festhalte, geht das eine paar drehungen gut und plötzlich macht es einen schlag, das Rad, welches gedreht wird bleibt mit einem Schlag stehen und die Kraft wird auf das rechte Rad übertragen.
Das passiert auch wenn ich die Kardanwelle der HA nicht drin hab. Jetzt hab ich schon überlegt ob ich vielleicht eine Automatiksperre drin hab, das wär mir aber neu.
Aber ich denke das hat nichts damit zu tun das dass Auto nicht fahrbar ist.
Wie äußert sich es wenn sich die Achse beim schweißen verzogen hat, kann es vielleicht daran liegen?
Was kann ich noch ausprobieren?
Ich würde es auch gern mal ausprobieren nur mit der VA zu fahren aber ich bekomm ich Welle halt nicht rein.
Als ich gestern mit dem Umbau fertig war und Ulli vorbei gekommen ist um sich den ganzen Spaß anzuschauen hat er passend gesagt: "Du hast ne Herz OP an dem Auto durchgeführt, da geht auch nicht immer alles gut".
Ich wär echt um jeden Tipp dankbar.
Bitte nicht lachen und ausschimpfen, das passiert bei Freunden und zuhause schon genug....Das nächste mal werden 33er gekauft und gut is.
Grüße vom 21 jährigen Carsten der wohl mit dem Bus zur Arbeit fahren muss.
By the way noch zwei Bilder wie mein Toyole jetzt aussieht.
zu 1:
Die hinterachse hab ich nach hinten gesetzt weil ich die Reifen gar nicht erst auf die Achse bekommen hab, da sie an die auf dem Bild gezeigte Stelle gestoßen haben.
Die achse hab ich verschoben indem ich ein neues Loch für die Herzbolzenaufnahme gebohrt hab. Ebenso ein neues Loch in die Ankerplatte wo die Dämpfer drin hängen.
Dadurch das die Achse weiter hinten saß hat Die Welle nicht mehr gepasst, daher die 42er Welle.
So bin ich ein paar hundert Kilometer durch die Gegend gefahren. Außerdem ist der Herzbolzen jetzt, wo der Toyo so hoch ist wieder in der Original Bohrung, die 42er Welle ist aber nach wie vor drin.
Aber am Achse nach hinten versetzen kanns nicht liegen da sie wieder in der Original aufnahme sitzt. Jetzt halt nur auf der Achse.
zu 2:
Ich habe die Achse etwas nach hinten gekippt, also ich habe den Kardanwellen- Flansch angehoben um einen möglichst angenehmen Winkel für die Welle zu haben.
Ich wollte die Achse nicht zu weit kippen, da ich mir Gedanken über die Ölschmierung gemacht hab.
Ich bin mir sehr sicher das es nicht an der Welle liegt, komplett ausschließen kann ich es aber nicht.
zu 3:
An der VA hab ich es anders gemacht als an der HA. Ich habe die Aufnahmen wo die Achse auf den Federn liegt nicht abgeflechst sondern aus 1cm Starkem Blech nachgebaut und auf der gegenüberliegenden Seite angeschweißt.
Dies hatte den Grund weil ich die beiden Aufnahmen (neue und Alte) direkt gegenüber stehen haben wollte um immernoch den gleichen Sturz zu haben. Außerdem ist es so angenehmer den ganzen Kram zurück zu bauen.
Über die lenkung hab ich mir den Kopf zerbrochen.
Hätt ich die Original aufnahme der Schubstange genommen, die vom Umlenkbock zur Spurstange geht, hätte diese einen unmöglichen Winkel gehabt und wäre beim verschränken abgerissen also musste ich mir etwas anderes überlegen.
Ich hab einen Querlenker vom 40er genommen und die aufnahme die in den Achsschenkel geht schweren herzens abgeflechst. Und dann an meinem Querlenker Angeschweißt.
Zum anpassen hab zwei wagenheber unter die VA gestellt um die achse "belastet in der luft zu haben sodass ich die Reifen "leicht" bewegen kann. Und dann gemessen, geschaut, gepunktet, hat doch nicht gepasst.....irgendwann war es dann in Ordnung.
Es war eine riesen Anpassungsarbeit, er hat aber nach beiden seiten den selben lenkungsweg, also ist es quasi das selbe vom lenken wie vorher.
Ob es schwerer geht als vorher kann ich leider nicht sagen, da ich beim lenken ja unterstützt werde bringt mir aber auch nichts wenn die karre nicht gescheit Läuft.
Nichts desto trotz ist natürlich alles verändert.
Natürlich hab ich zwischen die beiden Querlenker noch ein richtig richtig starkes Blech gesetzt und durchgeschweißt, damit es den Belastungen stand hält.
Das Bild wurde direkt aufgenommen als endlich alles mit der Lenkung gepasst hat.
zu 4:
Die 40er und 42er Federn sind natürlich nicht identisch aber ich denke das weißt du ziemlich genau.
Für die die es nicht wissen: Der 42er hat größere Federaugen als der 40er.
Aus dem grund musste ich die Federn ja umschmieden lassen, die Firma hat die oberste Lage neu gemacht und auf 40er Augengröße gebracht.
Der Herzbolzen ist da geblieben wo er war.
Das hat aber 100%ig geklappt also das Schiebestück hat in beide Richtungen genug Futter nur hoch genug wurde er nicht.
Wenn es euch weiter hilft das mein Problem eventuell einzugrenzen mach ich morgen mal ein paar fotos von der ganzen Geschichte.
Wie gesagt, mein Problem sind Extreme Vibrationen bei langsamer Fahrt.
Ich weiß auch gar nicht wo ich anfangen soll zu suchen da ich ja alles am Fahrwerk verändert hab und an jedem Teil dran war.
Ist aber ganz angenehm im Schneidersitz unter dem Auto zu sitzen und zu schrauben
Abend,
ich bin eben noch mal in die Werkstatt gefahren und hab mir den kleinen noch einmal angesehen und ein Paar Fotos für euch geschossen.
Ich denke da muss ich auch gar nicht viel zu schreiben, es erklärt sich eigentlich von selbst.
Was mich nur etwas irritiert ist das irgendeine Flüssigkeit an dem rechten und linken Hinterrädern runterläuft.
Es Könnte Bremsflüssigkeit vom entlüften sein aber danach bin ich ja ein paar hundert meter gefahren.
Ich denke dafür muss ich morgen mal die Reifen runter machen.
Anmeldungsdatum: 10.01.2002Beiträge: 930
Wohnort: an der Ostsee
Moin, Respekt vor Deiner Tatkraft. Ich würde allerdings nicht an Lenkungsteilen rumbraten...
aber mal kontruktiv gefragt, was passiert wenn Du den Toyo mit ausgebauten Kardanwellen schleppst? Vibriert was? Wenn nicht, muß es an den Wellen liegen, wenn doch, hast Du das Proplem in der Achse. Spürst Du die Vibrationen in der Lenkung? Kannst Du günstig Spur und Sturz in der Nähe messen lassen ?
Gruß Sönke
Zuletzt bearbeitet von Soenke am So, 29. Nov 2009, 20:58, insgesamt einmal bearbeitet _________________ Gruß Sönke
Also ich hab ja nur theoretisches Wissen.
M.E. ist es NICHT gut, daß die HA so nach oben gedreht ist.
Damit bei einer Kardanwelle mit 2 Gelenken keine Längskräfte auftreten, müssen die Winkel der beiden Gelenke GLEICH sein.
D.h. die Achse der Getriebeabgangswelle und die Achse des Kegelrades des Diff sollten parallel sein! Ansonsten gibts einen pulsierenden Längenausgleich, der massiv auf die Lager drückt.
Ob das auch in der Praxis tatsächlich so sehr merkbar ist, können dir nur die erfahrenen Haudegen berichten...
_________________ Mat
OBSOLET - "LandCruiser" LJ70 2L-T Bj.89 fürs Gelände
"Carina E" T19U 7A-FE Bj.95 für die Straße
meiner bescheidenen Meinung nach ist der Knickwinkel der Kardanwelle am Zwischengetriebe zu steil. Da kommen ja schon fast die Wangen des Flanschstücks an die Welle an sich.
Ausserdem: Wenn du Gas gibst, dann verdrehen sich Achskörper und Rad gegeneinander. Nach vorne fahren würde bedeuten, dass sich der Achskörper nach hinten dreht, will heissen, dass das Diff noch steiler steht, als es eh schon tut. Das wir ddann bestimmt zuträglichsein, für die Vibs.
Nebenbei liegt durch das anstellen der Achse die Einfüllöffnung für das Diff tiefer. Wenn du da nen Ölwechsel machst, stimmt der Ölstand nicht mehr, weil das Öl wesentlich früher rausläuft als Original. Und das kann bei ca 2 cm Höhenunterschied auf so einer grossen Achse schon mal recht viel ausmachen.
Einige Freunde von mir habe an ihren Samurais auch SOA gemacht. Vorteil bei den Suzies ist, das man da auch das Zwischengetriebe etwas absenken kann und so die Knickwinkel der Wellen etwas reduzieren kann.
moin moin,
hmm..wir haben ja vorhin telefoniert, aber so auf den Butz fällt mir jetzt auch keine Lösung ein.
Grundsätzlich würde ich raten, die vordere Kardanwelle einzubauen um damit die Vorderachse erst mal wieder einsatzfähig zu machen und dann die hintere raus und ne Probefahrt.
Einfach um festzustellen,ob dann die Vibration noch vorhanden ist.
Alternativ wäre ein Bodylift möglicherweise auch eine Lösung gewesen.
Da muß ich noch mal ne Nacht drüber schlafen...aber,das kriegen wir schon hin.
PS : Erst im Nachhinein gesehen...bin schon ein paar Tage raus aus der Thematik. Peter hat natürlich Recht, die Kardanwelle ist falsch montiert. Hattest du die auseinander?
Gruß Jörg
Zuletzt bearbeitet von K Schnitzer am Mo, 30. Nov 2009, 08:42, insgesamt einmal bearbeitet _________________ die sonne geht auf und die sonne geht unter , die Nacht weicht dem licht ,alles sieht man einmal wieder,
nur verborgtes werkzeug nicht !!
So männers,
heute bin ich schwer weiter gekommen.
Die VA hab ich wieder auf SUA (Spring under axle) umgebaut, jedoch mit dem OME Fahrwerk was aus dem BJ42 ist und was hinten nicht gebracht hat.
Grund war der, dass ich heute trotz extremer vibration mal auf 60 sachen beschleunigt hab und es war eine Katastrophe. Die karre war am schwimmen ohne ende, kaum fahrbar.
Also hab ich den kleinen zumindest vorn erst mal wieder auf SUA umgebaut, war ja kein problem da ich die aufnahmen ja dran gelassen hab.
Jetzt steht der kleine nicht so extrem hoch und ich bekomme die vordere Welle (gerade so) rein.
Also hab ich direkt die hintere Welle rausgebaut und bin nur mit Frontantrieb gefahren und siehe da, kein vibrieren....
Dann hab ich die hintere Welle wieder richitg rum rein gebaut aber wie zu erwarten war, keine änderung. Immernoch Waschmaschienen- Feeling.
Also liegt es definitiv am hinteren Antriebsstrang.
Peter hat den entscheidenden Hinweis geschrieben. Ich bin mittlerweile davon überzeugt das es an dem Schiebestück der Welle liegt.
Am Donnerstag hab ich wieder Luft, dann versetz ich die HA um max. 2cm nach vorn. daraus erhoff ich mich ganz schön viel.
Des weiteren hab ich mich heute mal intensiv damit befasst meine hintere Kardanwelle nicht so stark zu knicken und die einzige möglichkeit ist doppelte Kreuzgelenke.
Sowas anfertigen zu lassen schlägt mit min. 500? zu Buche. (warum kann man hier kein euro zeichen machen?)
Ich weiß mittlerweile das der Hillux mal doppelte Kreuzgeleke hatte. Muss ich erst im Lux Forum schreiben oder kann mir vielleicht auch einer von euch sagen wo ich die her bekommen kann?
Über das Öl einfüllen der HA hab ich mir ehrlich gesagt gar keine Gedanken gemacht, ich glaub ab jetzt muss ich das am Berg machen. Ist aber ein guter Gedanke von dir gewesen, Chriss.
Wie ernst zu nehmen ist der/das Axle Swap also das "S" förmige verbiegen der Blattfedern bei SOA?
Hinten hab ich noch die Blattfedern über der Achse, vorn halt nicht. Aber ich find so steht er besser da als vorher.
Ich will den Donnerstag mal abwarten wenn ich die HA versetzt hab, vielleicht kann ich dann wieder Auto fahren.
So und jetzt erst mal Foto shooting
So sah der kleine noch heute morgen aus.
Ich war ja so auf die verschränkung gespannt...
Aber natürlich geht da mehr als der kleine hügel hergibt.
Sieht schon geil aus find ich.
Das ist mein Schätzelein neben dem BJ42 Bj. 85 der auf seine wiederbelebung wartet, irgendwann ist es soweit. Ne hammer substanz hat der Blaue. auf den freu ich mich schon richtig.
Hier sieht man das OME Fahrwerk das ich wieder in die Original aufnahme gebaut hab.
Mit den Dämpfern muss ich mir noch was einfallen lassen, dadurch das die Karre jetzt wieder runter gekommen ist, sind die Dämpfer fast am Anschlag.
Naja, dass sind dann so die geringeren Probleme.
Die letzten Bilder der Lenkung waren scheiße. Hier ist nochmal ein ordentliches.
Obwohl ich nicht weiß ob ich es so lasse oder es wieder in die Original aufnahme stecke, wenns passt!?
Jaja, Kopf einziehen
Schon geil, im Sommer hab ich da ganz viel drauf gelegen, wenns Dach nicht gerade ab war.
Und ich trau mich.
AHHHHHHHHH
ja, n bissl tiefer gekommen is er, aber jetzt ist es find ich ne schöne höhe, als vor auch noch SOA war fand ich es schon fast pervers.
Es ist ja schon geil unter der Karre zu schrauben. Platz genug ist da.
Naja, Ulli wollte auch mal drin sitzen....wir haben es mit Räuberleiten probiert, hat aber nicht so geklappt, die Gelenke haben die wüste Belastung nicht mitgemacht.
Ich wollte schon den Motor- kran holen und ihn direkt in den Sitz heben aber irgendwie ist er denn doch unter massivster körperlicher Anstrengung rein gekommen.
Als Ulli wieder raus wollte, musste ich die Feuerwehr rufen...
Vielen Dank für eure Hilfe.
Auch wenn ich zwischenzeitlich dachte, dass ich eine neue Hinterachse kaufen muss, glaub ich jetzt das ich es in den Griff bekomme.
Ich denke am Donnerstag schreib ich den nächsten zwischenbericht und halte euch auf dem laufenden.
Hallo Carsten,
alles wird gut oder zumindest besser.
Die Kardanwelle ist verdreht zusammengesteckt, die Gabeln müssen sich exakt gegenüberstehen, das macht deine an der Hinterachse nicht.
Die ist dann natürlich nicht mehr gewuchtet und die Gelenke arbeiten im prinzip gegeneinander.
wenn du dein Kardan-Problem inzwischen gelöst hast, brauchst du nicht weiter zu lesen.
Nach dem Durchlesen der letzten Posts bin mir nicht sicher ob dir der Fehler klar ist:
Ein (geknicktes) Kardangelenk erzeugt eine wechselnde Drehgeschwindigkeit.
Deine Kardanwelle ändert also während einer Umdrehung ständig ihre Geschwindigkeit.
Vielleicht hast du mal die Gelenkwelle eines modernen Frontantriebs-Autos angeschaut. Damit die Karren nicht so komisch hoppeln wenn man um die Kurve fährt sind da keine Kardan-, sondern so Gelenke mit Kugeln eingebaut -
glaube das nennt man homokinetisch, die arbeiten sozusagen drehzahlsynchron.
Je stärker der Knickwinkel beim Kardan, desto stärker ändert sich die Drehzahl während einer Umdrehung.
Das zweite Kardangelenk kann diesen Effekt kompensieren, was aber nur funktioniert wenn es phasenrichtig montiert ist, und im gleichen Winkel geknickt ist wie sein Partner, siehe FJ40 Garage's Links.
Auf deinen Fotos sieht es aber so aus, dass die Welle nicht nur verdreht zusammengesteckt ist, der Knickwinkel des Gelenks an der HA scheint gegen Null zu gehen, während sein Partner am VTG sehr start abgewinkelt ist...
dat geht schon carsten.ich habe auch jahrelang herum probiert bis er lief,so wie ich das gerne hätte....fazit..ich kann bei 130 die hände auslassen und er fährt wie ein gokart gerade aus ohne gewackele
gruss dirk
Guten Morgen Männers,
ich habe am Donnersat die HA 1,5cm weiter nach vorn gesetzt um das Schiebestück anständig zu haben und die komplette Achse nochmal um ein paar Grad nach unten geknickt, hat aber nischt gebracht.
Also hab ich angefangen eine Traction Bar in die Kiste einzubauen.
Nach zig Telefonaten, könnte sich die sache auch ehrlich als Lösung herraussstellen, da die Achse zu wenig halt hat und irgendwann anfängt zu Flattern...
Also ich probiers mal weiter.
An einer anderen Kardanwelle bin ich auch noch dran, am besten mit doppelten Kreuzgelenken.
Ich weiß aber absolut nicht wo ich da anfangen kann, weil kein Mensch Hilux ersatzteile hat.....
Natürlich hab ich auch am Donnerstag die Digicam vergessen. Heute kommen aber ganz bestimmt wieder Fotos.
@Dirk:
kannst du vielleicht mal aufnahmen von deinen Achsen machen?
Hast du die irgendwie stabilisiert?
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